Posts by IguazuFalls

    Das kann ich mir abslut nicht vostellen. Eine Vectron zB sollte unter Wechselstrom immer dieselbe Leistung liefern, egal ob 15kV oder 25kV.

    Aus Interesse: Gibt da viel Personal, dass an der Grenze nicht wechselt, sondern mit Fahrerlaubnis (und somit Sprachkenntnisse) für beide Länder unterwegs ist? Und wie wird das mit den Zugsicherungssystemen gehandhabt?

    Wenn ich da zB an Grenzübergänge von Österreich nach Italien/Slowenien denke, da gibt es ja kaum irgendwelche Mitarbeiter, die beides können. Da zahlt sich ein 'rollender' Systemwechsel gar nicht aus. Da sind Bahnhöfe mit mehreren Gleisen, Systemtrennung in der Mitte und Einfahrt mit Schwung, anschließend Ablöse (oder gar Lokwechsel) nicht nur üblich, sondern auch praktischer. Leider sind sie nur wegen Platzmangels alle viel zu klein.

    Zumal ETCS ja auch noch viel zu wenig ausgerollt ist und alle ihre nationalen Systeme verwenden. Der Italiener hat ja, wenn er viele Stunden zuvor irgendwo weit südlich die Lok aufgerüstet hat, ganz sicher keine LZB/PZB-Tests gemacht, wahrscheinlich auch keine SIFA erprobt, nachdem die ja immer zu zweit sind. Es werden ja nichtmal die Zugdaten überall gleich berechnet, eventuell muss man auch die Bremsart auf mehreren Wagen umstellen, etc...

    Es gibt an den Grenzen leider so viel mehr zu tun und zu bedenken, als nur den Stromsystemwechsel.

    Tarvisio Boscoverde ist auch örtlich mit Fahrdienstleiter besetzt und in der Fahrdienstleitung arbeiten immer mindestens 2-3 Assistentinnen/Assistenten neben dem Fahrdienstleiter. Wie da die Aufgabenteilung ist, weiß ich nicht, wäre aber manchmal interessant zu wissen. Mangels brauchbar möglicher Verständigung hab ich mich nie lange drin aufgehalten, ich wollte dort auch auf keinen Fall stören oder unangenehm auffallen ;)

    Es ist jedenfalls eine kleinere Panoramatafel an der Wand, die den Bahnhof Tarvisio Boscoverde selbst abbildet und einige eher fremd anmutende Apparate und Schalteranordnungen neben dem Schreibtisch. Mir ist aber nicht bekannt, ob da evtl. noch mehrere Betriebsstellen richtung Süden ferngesteuert werden.

    Auch wenn Eisenbahn letztendlich überall einfach nur Eisenbahn ist, kommt mir persönlich vor, ist der Unterschied zwischen uns aus Österreich/Deutschland bekannten "Systemen und Vorgängen" (Stellwerke, Vorschriften, Betriebsabwicklung, etc.) und der italienischen Eisenbahnwelt schon relativ groß.

    Servus,

    zu 1) Kommt drauf, welchen Simulator? Insgesamt erfordert ESTWsim meiner Meinung nach schon eine tierfgehende Einarbeitung und ein Studium der zur Verfügung gestellten Bedienungsanleitungen und Betriebsstelleninformationen. Nicht nur, was die Bedienung des Stellwerks ansich betrifft, sondern auch z.B. das Verhalten der simulierten Züge und diverse Eigenheiten und Funktionsweisen der Software ansich. Oder Freunde, die es schon länger spielen und einem viel helfen. Also einfach so drauf losspielen wird vielleicht eher zu Frust führen.

    zu 2) Nachdem gerade die Mittelweichen in Konstanz schon öfters im Kundenforum Thema waren, würde ich sagen, es ist eher kompliziert, aber lösbar.

    Allgemein ist Singen jedoch eine sehr gut gelungene Simulation, wo man nach einer gewissen Einarbeitungszeit viel Freude haben kann. Mit entsprechender Geduld - und dem Willen, sich mit der Simulation und der Software selbst zu beschäftigen - steht dem Spaß am Simulieren nichts im Wege :)

    Wenn du einfach nur mal sehen willst, wie eine Vollversion so aussieht, kannst du Würzburg Rbf runterladen, das ist eine Gratis-Vollversion. Dieses Stellwerk ist aber keine wirkliche Referenz für die meisten anderen Stellwerke in Hinblick auf Verkehrsaufkommen, Disposition und sonstige Aufgaben.

    Was ich wirklich easy und für den Beginn sehr als sehr geeignet sehe, ist das Stellwerk Lohr. Auch Augsburg-Hochzoll ist etwas kleiner und übersichtlicher für den Beginn, aber der Verkehr kann schon mal dicht werden. Oder, wie Benjamin ebenfalls schon erwähnt hat, Schlüchtern. Diepholz sollte sich vom Verkehrsaufkommen her für den Beginn auch eignen, dort wird aber zumindest ein wenig rangiert.

    Den Tipp mit Allgäu Süd als Anfänger halte ich für, sorry, eher weniger gut. In Immenstadt (und insbesondere dann in Kempten) muss man halt aber schon diverse Dinge beherrschen, die das Rangieren betreffen und die Funktionsweisen begreifen, wie gekuppelt wird, was der Rangiermodus ist, etc... der Vorteil ist natürlich, dass man gleich zwei Stellwerke auf einmal damit erworben hat. Aber gerade Kempten ist für den Anfang meiner Meinung nach völlig ungeeignet, besonders, wenn man den Rangierbetrieb auch wirklich wie vorgesehen machen möchte.

    Heigenbrücken würde ich zum Anfangen auch nicht empfehlen, nur weil's klein ist, ist's nicht einfach. Außer man hat echt nur sehr begrenzt Platz am Bildschirm, dann ist das ja quasi die "einzige" Möglichkeit.

    Und unbedingt Bernies genialen Bildfahrplan als Zusatzprogramm verwenden, mir ist der Einstieg damals dadurch wesentlich leichter gefallen und ich simuliere nie ein Stellwerk ohne den Bildfahrplan zu nutzen :)

    Es ist zwischen Österreich und Deutschland immer ein Äpfel-mit-Birnen-Vergleich. Ich habe in diversen Gespräche und Diskussionen schon bemerkt, dass die Bedeutung des ZWL-Bildes im Betrieb in Österreich offenbar wesentlich größer ist, als in Deutschland. Es kommt aber natürlich auch stark auf die Betriebsstelle und Aufgaben dauf an, wie sehr es gebraucht/verwendet wird. Manfred wird in Wolfurt nicht so viel aufs ZWL schauen, wenn er mit seinen Verschubreserven kreuz&quer fährt, vermutlich aber vielleicht mehr, wenn es darum geht, einen ausfahrenden Güterzug richtung Bludenz in die Strecke einzufädeln. Langjährige Fdl, die lange am selben Bahnhof Dienst tun, haben da aber natürlich auch so viele Erfahrungswerte, dass sie das anderwertig (oder "auswendig") entsprechend disponieren können ;)

    Grundsätzlich ist es (soweit ich weiß) auch vorgeschrieben, dass das ZWL-Bild für die kommenden Fahrten (Zeitraum irgendwas bei 30-60 Minuten Vorschau?) durch den Zuglenker entsprechend "ausdisponiert" wird, also sozusagen "schön" gezeichnet ist, so wie die Disposition geplant ist. Und Züge, bei denen man noch nicht weiß, wann sie abfahren/weiterfahren, wandern einfach immer in größeren Schritten weiter nach "unten", um nicht zu "stören". Im Personenverkehr mitunter ein Problem, weil sich die Linien im ZWL auch direkt auf die Verspätungsanzeigen auf den Monitoren, im Internet, etc. auswirken.

    Es ist auch die Organisation mittlerweile deutlich anders, durch die immer größer werdenden Fernsteuerbereiche und die intensivere Konzentration auf Zuglenkbereiche, hat sich in den letzten 10 Jahren viel geändert. Wie gesagt, das ist kein wirklich brauchbarer Vegrleich, aber die ÖBB Infra ist mittlerweile eher so aufgestellt, als würden in Deutschland die Streckendisponenten direkt in die Stellwerke eingreifen. Der Job, der in Österreich früher mal der Streckendisponent war, wurde zum Zuglenker und der Zuglenker greift über die Zuglenkung quasi direkt ins Stellwerk ein (stimmt jetzt technisch nicht ganz, aber er programmiert halt - auch kurzfristig - die Zuglenkung um, sei es für Gegengleisfahrten, Überholungen, Kreuzungsverlegungen, usw.). Die Stellbereichsfahrdienstleiter, die räumlich immer neben "ihrem" Zuglenker sitzen, haben teils riesige Bereiche, sind aber im störungsfreien Betreieb für Zugfahrten sozusagen gar nicht mehr "zuständig" und daher natürlich auch nicht für die Disposition der Zugfahrten über die Strecke hinweg.

    Und da ist, um nicht vollkommen abzuschweifen, das ZWL-Bild natürlich ein sehr sehr wichtiges Tool geworden, weil auch über das einfache ändern der Linien im ZWL (oder in der "Bahnhofsgrafik) in die Zuglenkung eingegriffen werden kann. Es ist (soweit ich mich erinnere) auch schon festgeschrieben dass z.B. ein EVU als vom Infrastrukturbetreiber über Einschränkungen/Verspätungen auf einem Streckenabschnitt verständigt gilt, wenn dies im ZWL ersichtlich ist, da ist nicht zwingend ein Anruf/Mail/whatever notwendig (das stand mal im "Handbuch Abweichungsmanagement", hat sicher inzwischen einen anderen Namen).

    Sorry für den Roman :D

    Naja bei uns in D ist es normal das die Daten erst aktualisiert werden, wenn der Zug ins nächste ZN Feld hüpft, also wenn quasi RE 4611 in Aschaffenburg steht wegen was auch immer, er angekommen ist mit +27 und dort 30min steht, sehen alle anderen Betriebstellen nur die 27+ mit denen er angekommen ist, sobald er aus Aschaffenburg ausgefahren ist, aktualisiert sich die Verspätung von +27 auf +57. LG Chris

    Ich kenne aus dem ÖBB-Aramis da die Einstellungsmöglichkeit zwischen "Echtzeit" und "Prognose".

    "Echtzeit" hat sich verhalten, wie von dir beschrieben.
    "Prognose" hat die Verspätung eines in einem Feld stehenden Zuges raufgezählt. Hatte den Vorteil, dass eben Züge, die pünktlich wo angekommen waren, aber aus irgendeinem Grund nicht weiterfuhren, schneller bemerkt wurden. Hatte aber den Nachteil, dass man ab und zu dachte, es würden wo Verspätungen auftreten, aber in Wahrheit hing die Nummer nur (z.B. weil Streckenabschnitte nicht entsprechend mit den notwendigen Systemen ausgerüstet waren).

    Ich arbeite aber seit über 7 Jahren nicht mehr in den entsprechenden Jobs und daher auch nicht mehr mit Aramis, vielleicht ist das jetzt anders :)

    Hallo Manfred,

    das liegt aber vermutlich nur daran, dass ihr über den Grenzübergang keine taugliche Aramis-Schnittstelle (und evtl. eine schlechte Kommunikation??) habt?

    Die Verspätung vom NJ 446, der auf der anderen Seite in deinen Stellbereich reinkommt, kannst du sicher schon viele Stunden vorher einsehen.

    LG
    Igu

    Es sollte grundsätzlich möglich sein mit einem einfachen Textprogramm (z.B. Windows-Editor) einen komplett eigenen Fahrplan zu bauen. Theoretisch findet man alle nötigen Informationen dazu in der Bedienungsanleitung (ich hab das aber nicht überprüft).

    Du wirst damit in den meisten ESTWs aber keinen brauchbaren aktuellen Fahrplan schaffen, vor allem dann, wenn sich auch die Infrastrukur geändert hat. Also ich finde es nicht praktikabel, es ist mir auch zu viel Arbeit, zumal das eine größere Anzahl an Dateien ist, die wohl nicht nur bearbeitet, sondern völlig neu erstellt gehören...

    Servus!

    Ich hätte auch Lohr empfohlen für den Anfang. Und wenn das leicht von der Hand geht, dann Heigenbrücken dazukaufen. Das fetzt dann ab und zu, braucht aber nicht viel Platz am Schirm ;)

    Der Tipp, mal am Sonntag zu beginnen, ist natürlich immer gut. Und auf der Rollbahn muss man ja nicht zwingend beide Stellwerke gleichzeitig steuern.

    Ich sehe mir auch gerne vor einer Kaufentscheidung "Bernies Bildfahrpläne" an. Einfach den gewünschten Bildfahrplan öffnen, einen Tag auswählen und scrollen. Ist zwar nicht direkt ein Einblick, wie "schwer" ein Stellwerk ist, aber man bekommt zumindest einen Eindruck von der Verkehrsdichte.

    LG

    Bernhard

    Ich würde diese Möglichkeit auch begrüßen, insbesondere um beim Spiel zu zweit mit mehr als zwei Stellwerken sich gegenseitig helfen und flexibler arbeiten zu können.

    Also als *Beispiel*:

    Spieler A) Garmisch

    Spieler A + B) Weilheim

    Spieler B) Westkreuz

    Und untereinander macht man sich dann aus, dass man die Zuständigkeit grundsätzlich zwischen Weilheim und Polling auf nördlich und südlich teilt, aber wenn Spieler A jetzt in Mittenwald ein gröberes Problem hat, dann kann Spieler B auch mal Murnau bedienen.

    Klar müssten für das "geteilte" Stellwerk wohl beide Spieler eine Lizenz haben.

    Wie man es technisch umsetzen könnte, überlasse ich den klügeren Köpfen :)

    Servus Adrian,

    da kann ich jetzt etwas dazu sagen, bitte alles als meine persönliche Meinung/Einschätzung zu betrachten :)

    • Lindau Hbf:

      Dieses Stellwerk ist für mich so eine Art Hassliebe. Einerseits sehr cool, andererseits muss man in der richtigen Stimmung sein, denn sonst nervt es relativ schnell :D

      Als Österreicher und Inhaber der Simulation BFZ Bregenz habe ich mir Lindau alleine aus Interesse relativ bald zugelegt. Der ganze Bahnhof stellt natürlich eine sehr interessante Betriebssituation dar mit dem Hbf als Kopfbahnhof mit nur 3 elektrisch befahrbaren Gleisen und Reutin noch in etwas anderer Funktion als heute. Auch die Strecken sind nicht uninteressant, in deren Unterwegsbahnhöfen sind die Möglichkeiten allerdings eher begrenzt.

      Was du wissen solltest, um eine bessere Entscheidungsgrundlage zu haben:

      - Am Hbf und in Reutin ist einiges zu Rangieren, speziell Lokwechsel und Aufstellen/Abstellen von Zügen.
      - Die eingleisige Strecke nach Friedrichshafen fordert, was die Strecken angeht, die meiste Aufmerksamkeit.
      - Es gilt mehrere Reisendensicherer zu bedienen.
      - Es gibt wenig Automatikbetrieb, bzw. ist er oft störender als hilfreich. Man muss viel klicken.
      - Um einen reibungsloseren, pünktlicheren, effizienteren Ablauf sicherzustellen, ist es oft notwendig manuell BÜs geschlossen zu halten, etc..
      - Der mitgelieferte "Arlberg"-Umleitungsverkehr ist ganz interessant, aber nicht mit besonders viel Liebe gemacht. Zum Beispiel fährt man einen Zug in Richtung Innsbruck über den Arlberg aus Lindau nach Österreich aus, damit derselbe Zug dann mit Lenkziffer später wieder von Österreich reinkommt. Das ist unrealistisch. Aber man kann ja selbst dran rumbasteln.
      - Der mitgelieferte "Rorschach"-Umleitungsverkehr macht mit einem Mitspieler in Friedrichshafen gemeinsam besonders Laune, reduziert aber die Züge von/nach Österreich und reduziert die Zahl der mit E-Tfz fahrenden Zügen.

      Welche besetzten Nachbarstellwerke werten Lindau am meisten auf?
      1) Friedrichshafen (die meiste Absprache erforderlich, der meiste Verkehr)
      2) Memmingen (langer Blockabschnitt, mäßig Verkehr)
      3) Bregenz (zweigleisig und mäßig Verkehr, bei Verspätungen, zusätzlichen Zügen oder Störungen aber kommunikationsbedarf)
      4) Immenstadt (zweigleisig, langer Blockabschnitt, eher wenig Verkehr und quasi keine Möglichkeiten sich dispositiv zu entfalten)

    • Allgäu Süd

      Hier hat man natürlich den preiswerten Vorteil gleich zwei Simulationen zu erhalten.

      Von Kempten war ich persönlich positiv überrascht und es macht mir viel Freude.
      Die Facts dazu (in gewohnter Form wie oben):

      - In Kempten gibt es einen Abrollberg mit Rangierbereich, der nur über Lupe eingesehen und bedient werden kann. Hier werden alle eingehenden Güterzüge behandelt und an Werktagen fordert das die volle Aufmerksamkeit (sofern man es alles richtig wie angeordnet machen will). Die Anzahl der Wagen, die es auf die neuen Züge zu verteilen gibt, variieren je nach Wochentag und "Abrollen" wird nicht simuliert, sondern man schiebt immer in die jeweiligen Abstellgleise rein und fährt mit der Lok wieder raus. Es werden dann aus den zerlegten Zügen die Anschlüsse im Stellwerk oder Nachbarstellwerken bedient, später wieder die dort eingesammelten Wagen zu längeren Güterzügen zusammenrangiert.
      - Zeitweise wollen 2-3 Loks/Triebwagen gleichzeitig irgendwo im Bahnhof herumfahren, es gilt den Überblick zu bewahren und sich durch die vorhandenen Unterlagen und Anweisungen zu kämpfen.
      - Im Personenzuverkehr ist Taktknoten mit Anschlüssen. Der Bahnhof kann kurzzeitig voll werden.
      - Die Strecke nach Reutte fährt relativ von selbst (wenn alles pünktlich ist), die österreichischen Betriebsstellen Vils und Reutte selbst
      - Der Streckenabschnitt der "Hauptstrecke" besteht eigentlich nur aus dem Bahnhof Kempten selbst

      Ist Memmingen besetzt, macht die Zusammenarbeit in diese Richtung am meisten Spaß. Insbesondere, wenn man auch hier noch etwas für zusätzlichen Verkehr durch Umleitungen sorgt. In Richtung Immenstadt und Buchloe merkt man nicht viel vom "realen" Nachbarn, da auch hier kaum Möglichkeiten bestehen, sich dispositiv zu entfalten. Man kann auch mit Garmisch verbinden, aber das habe ich selbst noch nie probiert. Denke aber nicht, dass das sehr wichtig ist, der Zugverkehr hält sich da ja auch eher in Grenzen.


      In Immenstadt habe ich selbst noch keinen ganzen Tag durchsimuliert. Es beginnt dort eher ruhig am Morgen, aber es summiert sich dann schnell. Die Hauptachse des Verkehrs und somit auch die meiste Arbeit ist dort auf der eingleisigen Strecke nach Oberstdorf. Sieht man auch am Bildfahrplan ganz gut. Es gibt keinerlei Automatikbetrieb, man muss alles klicken. Und es gibt auch Reisendensicherer, die immer wieder mal bedient werden wollen. Bei Verspätungen am eingleisigen Ast muss man schnell mal umdisponieren, in Immenstadt gehen schnell die Gleise aus, in Oberstdorf selbst ist auch immer wieder was zu rangieren. Mich hat das Stellwerk bislang nicht so richtig "abgeholt". Aber es ist, wenn auch nicht groß, trotzdem nicht einfach nur eines "für nebenbei".

    Abschließend, was die ganze Region betrifft:

    Ich habe es noch nie erlebt, dass Lindau - Immenstadt - Kempten - Buchloe und Memmingen alle gleichzeitig besetzt und verbunden waren. Hat man diese 5 besetzt, kann man sich natürlich mit Umleitungen, Sperren, Bauarbeiten, whatever austoben. Hier scheitert es halt daran, dass nicht genügend Spieler gleichzeitig online sind (oder sich im Vorfeld absprechen) die auch gut miteinander können, dieselben Prioritäten setzen, etc... Wenn da nur einer dabei ist, der 1000 Sonderzüge und unzählige Verspätungen will, aber das Rangieren nicht ordentlich abarbeitet, ist auch der Güterverkehr in allen Nachbarstellwerken nicht mehr spielbar...

    Meiner Meinung nach ist keines deiner angefragten Stellwerke, ebenso wie die beiden Allgäu Nord auch, "ruhig genug", um an einem Mo-Fr zwei gleichzeitig zu steuern und dabei nicht irgendwas zu vergessen, die Reisendensicherer zu ignorieren, das Rangieren unter den Tisch zu kehren, Züge aufstellen vergessen, Züge an Signalen vergessen, BÜs unnötig aufgehen lassen, etc... aber (siehe letzter Absatz, jetzt endgültig off topic) das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden, wie er spielen/simulieren möchte. Ich persönlich bevorzuge es sehr realistisch, ich möchte alle gestellten Aufgaben ordentlich und pünktlich abarbeiten und das mit guter Betriebsqualität. Natürlich gehören Verspätungen und Störungen dazu, um es spannend zu halten, aber alles mit Maß und Ziel. Und Umleitungen bevorzuge ich mit halbwegs realistischen Hintergründen, für Sonderzüge überlege ich mir gerne selbst ein Thema anstatt einfach irgendwelche Zugnummern generieren zu lassen und stur durchzuklicken. Ich persönlich simme auch meistens mehrere Stunden durch, wenn ich mal begonnen habe und da entwickelt sich meistens sowieso ein eigener "Flow". Und da hab ich lieber mal, wie in Realität, eine ruhigere Stunde drinnen, als permanent dem Zugverkehr hinterherzuklicken. Aber jetzt bin ich endgütlig vom Thema weg, nur soviel dazu, warum ich persönlich an Mo-Fr von all diesen südlichen Stellwerken nicht zwei gleichzeitig simmen möchte :)


    LG
    Bernhard

    Moin,

    ich bedanke mich für eure Antworten, es ist vorerst mal Minden geworden. Gefällt mir gut, es dauert nur ein bisschen bis man die Übersicht gewonnen hat und aus den diversen Dokumenten und auch mit Hilfe von Google Maps ein wenig die Geographie in der Gegend kennengelernt hat.

    So wahnsinnig viel zu Rangieren ist auch gar nicht ;)


    Grüße

    Bernhard

    Richtig. So hätte ich das auch interpretiert. An meiner Kreditkarte liegt es nicht, auf Steam habe ich gerade etwas kaufen können.

    Ich habe allerdings gar kein Paypal-Konto, sondern konnte immer mit Kreditkarte ohne Paypal-Konto kaufen. Oder hat sich da etwas geändert?