Posts by Manfred Kätzler

    Dann aber eher Strecken bzw. Bahnhöfe ohne die heutzutage durch Mehrsystem-Tfz bedingte fahrende Transition. Dann doch lieber etwas, wo ich als Fdl/özF gefordert bin, z.B. durch Lokwechsel...

    ....

    Das wäre bedingt durch die Fahrpläne, die ESTWsim mitliefert (Süddeutschland/Vorarlberg ist aus 1999) eh der Fall. Damals waren Lokdurchläufe noch sehr selten.

    Allerdings bräuchten wir dann hier die Brennerstecke und die Inntalbahn, um mit dem Bahnhof Brenner (mitsamt seinem Diesel-Dreibein) anschließen zu können. Im Bereich Steiermark gibt es leider noch keine Stellwerke von ESTWsim, da wäre Spielfeld-Straß denkbar....

    Manfred

    Zum Thema Systemwechsel hier noch wie der dynamische Wechsel bei den ETR 610 zwischen ÖBB und SBB erfolgt (Lustenau - St. Margrethen):

    "Dynamische Transition von ÖBB in SBB > Es kommt die Aufforderung bzw. in einem definierten Abschnitt wechseln wir und zwar wie folgt:
    - Hauptschalter AUS
    - ⁠Stromabnehmer TIEF, der ÖBB Bügel geht runter
    - ⁠Systemwahlschalter von ÖBB in SBB
    - ⁠zwei mal leuchtet die T-Lampe auf
    - ⁠runter von der SIFA bis zwei Töne gleichzeitig ertönen und dann quittieren
    - ⁠Stromabnehmer HOCH, der SBB Bügel geht rauf weil jetzt wir im SBB System sind
    - ⁠Hauptschalter EIN

    Und dann Leistung abgeben und weiterfahren.

    Der Wechsel der Zugsicherungen zwischen PZB und ETCS L1 LS erfolgt an genau definierten Punkten vor der Rheinbrücke auf beiden Seiten jeweils und wird gsnz einfach quittiert und normal weiterfahren. Die beiden Systeme funktionieren unabhängig. Wir können mit dem ÖBB Bügel von Buchs bis Konstanz an der Bodenseelinie entlang fahren, ist sogar erlaubt falls der SBB-Bügel nicht geht."

    Danke an den Lokführer- Kollegen aus Wolfurt, der mir das so erklärt hat :thumbup:

    Manfred

    Mir persönlich würde ein Systemwechsel-Bahnhof gefallen.

    In D gibt es zB Bad Bentheim mit einem umschaltbaren Gleis, desgleichen zB bei der RhB Pontresina. In Österreich wären da Spielfeld - Straß oder Ebenfurth.

    Für die Südtiroler hier (gibt's welche?) könnte man Brennero/Brenner andenken....

    Manfred

    Den anderen Simulator kenne ich nur von ein paar Besuchen auf der Homepage.

    Ich bin und bleibe hier bei ESTWsim weil es hier Bereiche aus meiner unmittelbaren Umgebung gibt (Allgäu), zudem auch Simulationen aus Österreich (mit deren Bedienung ich vertraut bin und auch die Strecken kenne ich) und auch die ILTIS-Simulationen aus der Schweiz finde ich sehr gut gemacht.

    Der Osten von Deutschland ist dagegen nicht so mein Gebiet, wo ich mich auskenne....

    Manfred

    Soweit ich weiß, nicht alles.

    Ich war vor 3 Jahren mal in Savona, da konnte ich mir Dank der netten italienischen Kollegen das A.C.E.I. ansehen. Die Technik ist doch komplett anders zu dem, was wir gewohnt sind.

    Der Bahnhof Brenner ist auch noch örtlich besetzt, auch hier ein A.C.E.I. Der Rest der Brennerstecke ist von Verona aus gesteuert (es gibt noch ein oder zwei Ausnahmen, aber das weiß ich leider nicht).

    Manfred

    Ein Fdl Arbeitsplatz als Familienbetrieb. Einfach Klasse. :thumbup:

    Wobei meine Frau meint, ich hätte ja eigentlich in der Arbeit genug Monitore (deren 11), warum ich das jetzt daheim unbedingt nachbauen müsse..... Aber ich habe ja nur 5 Monitore daheim, also......

    Wenn ich jetzt noch das Studien-Tablet meiner Tochter, das 13" iPad meines Sohnes und vielleicht noch irgendwo einen alten Laptop (Moment, da ist doch irgendwo was.....😜) und ich eine größere Platte an den Tisch schrauben würde, dann würde ich sie ja verstehen, dass sie sich Sorgen um meinen geistigen Zustand machen würde.....😁

    Manfred

    Mangels eigenem B(F)Z- Zimmer:

    1 Laptop 1920x1080 und

    2 portable Monitore 1920x1080 jeweils für Berü, Bildfpl, Leibit

    1 älteres Android -Tablet von der Tochter "gefladert" (natürlich mit ihrem Einverständnis ) 1280x800 für den TK-Monitor

    1 Windows -Tablet von der Frau "geliehen" 2736x1824 für die RZÜ (da muss ich noch mit der Skalierung herumprobieren)

    Die Tablets mit Spacedesk verbunden, die portablen Monitore mit HDMI. Zugegeben, ein bisschen aufwendig das Setup, aber es funktioniert.....

    Manfred

    Auch hier der Tipp:

    - es gibt für jedes Stellwerk eine Demoversion, die zwar auf 60 Befehle beschränkt ist, aber trotzdem kannst du schon mal einen Einblick bekommen

    - ich persönlich habe mit den Mittelweichen auch immer wieder meine "Probleme", was allerdings eher daran liegt, dass es diese in Österreich (wo ich "echter" Fdl bin) gar nicht so gibt - in den detaillierten Betriebsstelleninformationen sind allerdings bei ESTWsim alle möglichen Fahrstraßen gelistet, natürlich auch die Mittelweichen-Fahrstraßen.

    - inwiefern sich die beiden ESTW-Simulationen vergleichen lassen, kann ich nicht sagen, da ich das andere Produkt nie "gespielt" habe (Ostdeutschland ist nicht meine "bevorzugte" Region.....)

    - solltest du eines der Stellwerke hier erwerben: Starte an einem Sonntag. Da ist es grundsätzlich viel "ruhiger", da weniger Verkehr. Das mache sogar ich als Fdl mit ein paar Jahren Berufserfahrung so, wenn ich hier was Neues anfange....

    Manfred

    An einem Sonntag beginnen ist nie schlecht..... Habe ich auch so gemacht. Samstag hat so seine Tücken mit geänderten Umläufen, Saisonzügen usw....

    Auf eingleisigen Strecken (eigentlich generell) nie ohne den genialen Bildfahrplan von Bernie, natürlich mit den zusätzlichen Funktionen um selbst im Bildfahrplan Züge disponieren zu können.

    Auf eingleisigen Strecken schalte ich gerne die Zuglenkung (Automatik Auf bzw Selbststellbetrieb Sb bei den ÖBB Stellwerken) aus, da diese gerade bei Verspätungen unter Umständen etwas stellt, was man gar nicht möchte.....

    Manfred

    Ich kann nur für deutsche ESTW sprechen und finde Schlüchtern vergleichsweise simpel oder kleinere ESTW wie Heigenbrücken oder Lohr.

    Vom Taktfahrplan und wiederkehrenden Abläufen finde ich zum Disponieren auch Buchholz super, obwohl es da mit der dreigleisigen Strecke schon gut rundgehen kann.

    Letztlich ist es immer persönliches Empfinden. Jeder kommt mit der "Belastung" vieler Zugfahrten mehr oder weniger gut zurecht. Die Empfehlung der Demoversionen (mit bekannten Einschränkungen wie 1-Monitor-Betrieb) kann ich nur unterstützen.

    Heigenbrücken finde ich persönlich eigentlich nicht so einfach. So unterscheiden sich die Meinungen.....

    In Heigenbrücken machen es die verschiedenen Reisendensicherer nicht so einfach, da muss man schon ziemlich aufpassen. Und natürlich bei den Schiebeloks, die vor dem Tunnel stehenbleiben und zurückfahren.....

    Manfred

    Die Stellwerke "Testling", "Lerna" (für ÖBB EBO1) und "Übikon" (für SBB ILTIS) sind frei verfügbar. Damit kann man zumindest schon die Grundbedienungen erlernen.

    Bei ESTWsim gibt es glaube ich keine "einfachen" Stellwerke. Ich persönlich finde mich zum einen natürlich auf den ÖBB-Stellwerken leichter zurecht als auf den anderen (berufsbedingt :)), zum anderen natürlich auf Stellwerken, deren Umgebung ich kenne (hier beispielsweise Allgäu, da ich am Bodensee daheim bin).

    Es gibt für jedes Stellwerk eine Demoversion, da ist man auf 60 Befehle beschränkt. Allerdings kannst du da schon reinschnuppern.

    Außerdem kannst du auf der Homepage von jedem Stellwerk die Lupen und Berüs sehen. Da kommt es auch darauf an, was du für eine Ausrüstung mit Bildschirmen hast, respektive deren Größe. Mit nur einem Monitor wird es schwierig, außer es ist irgendein Mega-Monstrum. Ich spiele hier gerade mit einem Laptop und zwei portablen Monitoren (17" und 2x15"), das reicht so gerade für 3 Lupen der EBO (Berüs haht das ÖBB-Werkl nicht), die RZÜ und den Bildfahrplan von Bernie. Leider habe ich nicht mehr Platz, noch ein 15" Monitor zB für Janniks Leibit-Tool würde ich mir wünschen....

    Viel Spaß beim Ausprobieren!

    Manfred

    IguazuFalls

    In Wolfurt haben wir am Stellwerk zwei Arbeitsplätze:

    1. Fdl "Bahnhof" - Zuständigkeit Bahnhof(teil) Wolfurt und Bahnhof Dornbirn.

    2. Fdl "Strecke" - Zuständigkeit Bahnhof(teile) Lauterach bis Hard-Fussach, Bahnhöfe Lustenau, Bregenz und Lochau.

    Ich habe auf beiden Plätzen das ZWL und den SSP ständig offen. Als Fdl Bahnhof schaue ich tatsächlich weniger ins ZWL, wobei der Zuglenker ab und an mal ein Gegengleisfahren disponiert. Dies müssen wir allerdings dann selbst stellen, da die Aramis-Zuglenkung bei uns in Wolfurt nicht vorhanden ist (EBO1 mit GrAuLi). Der Zuglenker hat mit seinen Dispositionen de facto keinen direkten Einfluss auf die Sicherungsanlage. Als Fdl Strecke hingegen brauche ich das ZWL ständig - wegen der eingleisigen Abschnitte St. Margrethen - Lustenau - Hard, Lauterach Schleife, Bregenz - Lochau. Wie jeder wohl weiß, laufen die EC(E) München - Zürich mehr schlecht als recht - da ist das ZWL doch sehr hilfreich. Ich bin jetzt seit 1992 als Fdl tätig und habe das Geschäft noch "wie früher" gelernt (kleiner Bahnhof -> mittlerer Bahnhof -> großer Bahnhof, keine elektronische Unterstützung usw.). In Vorarlberg bin ich seit 1993 auf unterschiedlichen Bahnhöfen im Rheintal gewesen und ja - da habe ich viele Erfahrungen gesammelt, die mir auch jetzt in Wolfurt noch zugute kommen..... Heute möchte ich den Job nicht mehr anfangen - da landest sofort in der Legebatterie ähm, BFZ. Ohne jegliche Erfahrungen wie ein Computerspiel rote Linien hin- und herschieben, sofort sehr große Bereiche usw.

    Manfred

    Nun... es ist aber schon unrealistisch, wenn es Grundsätzlich so ist... Klar können MAL Züge Plötzlich hohe Verspätungen haben aber wenn so gut wie jeder zweite Zug erst zur Spawn Zeit plötzlich +30 oder mehr bekommt, ist das schon unrealistisch...

    Nicht zwingend. Siehe Ingos Beitrag.....

    Und wenn bei uns die Datenübertragung nicht funktioniert, stehst auch da und wartest auf den Zug, der eigentlich 30 min Verspätung hat - es aber nicht angezeigt wird....

    Manfred

    Hallo Manfred,

    das liegt aber vermutlich nur daran, dass ihr über den Grenzübergang keine taugliche Aramis-Schnittstelle (und evtl. eine schlechte Kommunikation??) habt?

    Die Verspätung vom NJ 446, der auf der anderen Seite in deinen Stellbereich reinkommt, kannst du sicher schon viele Stunden vorher einsehen.

    LG
    Igu

    Normalerweise funktioniert das eigentlich. In Österreich sehr ich (fast) alles, ausgenommen so Wald- und Wiesenbahnen wie die innere Aspangbahn....

    Die Verspätung aus D und CH werden eigentlich auch in Echtzeit weitergegeben, allerdings haben wir keinen Zugriff auf die ausländischen Systeme wie Streckenspiegel. Bei der Inbetriebnahme des Prisma-Systems im Allgäu gab es Kinderkrankheiten, einige Zeit kamen keine Daten von D an (betraf aber auch den Übergang Kufstein). Mittlerweile läuft es eigentlich.

    Unser Betriebsmanager verscht derzeit, einen Schweizer Streckenspiegel für uns zugänglich zu machen, damit wir auch den Zulauf aus Richtung Zürich bzw Romanshorn (S7) sehen. Inwiefern das für D (Lindau) machbar ist - keine Ahnung. Da haben wir ja zusätzlich das Problem, dass da unterschiedliche Regionen aneinander grenzen (Süd und Südwest).

    Manfred