Posts by jpachl

    Hallo,

    auf der Innotrans habe ich mir am Stand von Scheidt & Bachmann mal den neuen integrierten Bedienplatz für ESTW der DB angesehen. Ein Feature, das man daraus vielleicht schon jetzt in ESTWsim übernehmen könnte, ist die Darstellung von Berü und Lupe als zusammenhängendes, scrollbares Bild. Ein ähnliche Funktion bieten auch die britischen ESTW-Simulationen von http://www.simsig.co.uk was bei den Usern sehr gut ankam.

    Viele Grüße
    Jörn

    Hallo,

    also als "Einstiegsdroge" wäre ein kleines ESTW, das vielleicht wirklich nur einen kleineren Bahnhof steuert, an dem sich aber betrieblich einiges zeigen lässt, durchaus interessant. Die Konkurrenz von Signalsoft macht es mit dem Stellwerk Kleinstadt ja genauso. Ist sogar wie Lerna Freeware, obwohl deutlich komplexer. Das von mir erwähnte Beispiel Finsterwalde ist da durchaus mal eine Betrachtung wert. Ein anderes Beispiel, wenngleich etwas größer, wäre das zurzeit ebenfalls noch lokal besetzte ESTW Lübbenau an der Strecke Berlin - Cottbus:

    [Blocked Image: http://www.joernpachl.de/ESTW%20Luebbenau.jpg]

    Hat zwar wie Immenstadt auch zwei Berü, ist dispositiv durch die Zweigleisigkeit aber deutlich einfacher.

    Jörn

    Hallo,

    was zurzeit im Portfolio noch fehlt, ist kleineres ESTW, das man auch bequem bedienen kann, ohne ständig zwischen diversen Berüs hin und her schalten zu müssen. Ich kenne Jugendliche, die aus der Fahrsimulatorszene kommen und sich nach Stellwerksbesuchen gerne auch mal mit einer ESTW-Simulation befassen würden. Die werden von diesen Riesen-Bedienbezirken mit unzähligen Monitoren jedoch regelrecht abgeschreckt. Es fehlt eine Art kleine Einsteigersimulation, die trotzdem sehr anspruchsvoll gestaltet werden kann. Im DB-Netz gibt es zurzeit Beispiele für ESTW, die als ESTW-Insel an einer Altstrecke nur einen einzelnen kleineren Bahnhof steuern und von einem örtlichen Bediencontainer bedient werden. Das ist zwar nur eine vorübergehende Lösung bis zur BZ-Anbindung nach Ausrüstung der Gesamtstrecke, solche Zustände halten sich aber teilweise bis zu 10 Jahre.

    Ein schönes Beispiel ist aktuell der Bahnhof Finsterwalde an der Strecke Leipzig - Cottbus (Pläne vorhanden). Da ist ein lokal bedientes ESTW nur für diesen Bahnhof im Bau, das noch in diesem Jahr in Betrieb gehen soll. Obwohl mit ca. 20 Hauptsignalen nicht übermäßig groß, gibt dieser kleine Bahnhof durch diverse Zwischensignale mit Kennlichtschaltungen für Kurz- und Langeinfahrten, interessante BÜ-Abhängigkeiten und Rangierbetrieb zu mehreren Anschlussbahnenbetrieblich sehr viel her (viel mehr als das heutige Stellwerk). Und die Berü müsste fast noch auf einen einzelnen Monitor passen.

    Viele Grüße
    Jörn

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    Original von ESTW-Fdl
    zunächst einmal muss gesagt sein, dass eine sogenannte Rotausleuchtung nach einer Zugfahrt im ESTW mittlerweile recht selten vorkommt.


    Lassen sich da grobe Erfahrungswerte angeben, wie häufig solche Fälle in modernen ESTW auftreten? Vielleicht bezogen auf einen typischen özF-Bezirk mit durchschnittlicher betrieblicher Belastung? Ich hatte vor einiger Zeit mal die Störungsstatistik eines ESTW mit zwei Fdl-Arbeitsplätzen (noch ohne BZ-Anbindung) über einige Wochen ausgewertet. Die kamen bezogen auf den Gesamtbereich auf ca. 1,5 Vorsichtsignalbedienungen pro Tag. Davon waren aber viele nicht unmittelbar störungsbedingt sondern standen mit Bauarbeiten in Verbindung. An den meisten Tagen gab es überhaupt keine Vorsichtsignalbedienungen, die Fälle traten konzentriert in kurzen Zeiträume mit intensiver Bautätigkeit auf.

    Gruß,
    Jörn

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    Original von ESTWsim
    Zumindest bei der Demo Verden-Nord sollte dunkelgrün als Standard vorgewählt sein - wenn nicht, dann kann über KA --> Estwsim --> Einstellungen --> Farbwahl grün auch in der Demo-Version der grün-Farbton verändert werden.


    Ich hatte mir bisher nur Fehmarn angesehen, da dieses ESTW in meinem alten Wirkungskreis (BD Hamburg) liegt. Werde mir jetzt aber auch mal Verden anschauen.

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    Original von ESTWsim
    Persönliche Anmerkung: Meinem Eindruck nach entspricht das helle grün am ehesten dem Original-Farbton in S*emens ESTW - für meinen Geschmack jedoch deutlich zu kontrastarm.


    Den gleichen Eindruck habe ich auch. Auf den Bereichsübersichten ist das bei einem Original-ESTW weniger problematisch, da eingestellte Fahrstraßen durch einen deutlich breiteren Gleisstreifen dargestellt werden. Neuerdings ist auch auf den Lupen das grüne Band etwas breiter als ein gelber oder weißer Gleisstreifen, so dass eingestellte Fahrstraßen trotz des unbefriedigenden Farbkontrastes ganz gut zu erkennen sind.

    Gruß,
    Jörn

    Hallo,

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    Original von Interconnex
    In der Vollversion kannst Du das grün in hellgrün oder in dunkelgrün einstellen.


    Danke für den Hinweis, dann werde ich mir mal eine passende Simulation aus dem SV II-Angebot aussuchen. Der mangelnde Gelb/Grün-Kontrast war für mich bisher der Grund, nicht mit diesen Simulationen zu arbeiten.

    Gruß,
    Jörn

    Hallo,

    bei den Simulationen nach SV II (habe mir bisher nur Demo-Versionen angeschaut) erscheint auf meinem Rechner die grüne Farbe sehr hell, fast gelblich. Dadurch sind insbesondere bei den dünnen Linien auf den Bereichsübersichten eingestellte Fahrstraßen kaum zu erkennen. Aber auch auf den Lupen ist das grüne Band nicht besonders gut zu erkennen. Kann es sich dabei um ein Problem mit meinem Rechner handeln? Eigenartig ist, dass auf den Beispiel-Screenshots, die man auf der ESTW-Sim-Homepage herunterladen kann, die grüne Farbe korrekt dargestellt wird. Die Simulationen nach SV I laufen auf meinem Rechner ohne Probleme mit gutem Farbkontrast zwischen gelb und grün.

    Gruß,
    Jörn

    Hallo,

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    Original von Rauschwälder
    Wenn ich mich nicht allzusehr täusche, ist (bei entsprechend starkem Gefälle) eine Verdoppelung des D-Weges vorgesehen, was dann zur maximalen Länge von 400 m führt.

    Ja, das ist die maximale Länge. Der D-Weg darf auch aus Gründen der Signalsicht auf diese Länge ausgedehnt werden. Dieser Fall kommt aber praktisch nur bei Einfahrsignalen und Blocksignalen an Abzweig- und Überleitstellen vor.

    Gruß,

    Jörn

    Hallo,

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    Original von Ex-Bahner
    Ich wollte nur sagen, dass fahrstraßentechnisch nur die max. Geschwindigkeit mit dem D-Weg zusammenhängt.

    Neben der max. Geschwindigkeit hängt die Länge des D-Weges auch von der Art des Signals und der Art des Gefahrpunktes ab. Der Regelwert ist 200 m. In folgenden Fällen ist eine Verkürzung zulässig:

    wenn als Gefahrpunkt eine spitz befahrene Weiche gilt:

    - auf 50 m für Ausfahr- und Zwischensignale an Gleisen mit einer Einfahrgeschwindigkeit von bis zu 40 km/h
    - auf 100 m für sonstige Hauptsignale

    wenn als Gefahrpunkt das Grenzzeichen einer Weiche oder Kreuzung oder der Schluss eines haltenden Zuges gilt:

    - auf 100 m für Ausfahr- und Zwischensignale an Gleisen mit einer Einfahrgeschwindigkeit von bis zu 60 km/h
    - auf 50 m für Ausfahr- und Zwischensignale an Gleisen mit einer Einfahrgeschwindigkeit von bis zu 40 km/h

    auf 50 m für Blocksignale, die ausschließlich der Zugfolgeregelung dienen bei Blockabschnittslängen von mindestens 950 m.

    Gruß,

    Jörn

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    Original von Lukas71
    Wie zum Beispiel das ESTW Hannover. Von dort werden neben Hannover Hbf selbst auch Bremen, Kiel, Hamburg-Harburg mit Unterelbe, Veddel und Wilhelmsburg ferngestellt.


    Nach meinen Informationen steuert das ESTW Hannover nur Hannover Hbf und einige kleinere umliegende Betriebsstellen. Bremen, Kiel, Hamburg-Harburg mit Unterelbe, Veddel und Wilhelmsburg werden aus der BZ Hannover gesteuert.

    Gruß,
    Jörn