Moin,
eine Frage zum obigen Procedere. In den örtlichen Anweisungen von ANN steht, daß: >>Züge der Relation Lübeck-Puttgarden (Oldenburg) mit Halt in Neustadt Pbf fahren direkt nach ANN Pbf, zur Weiterfahrt nach Puttgarden drücken die Züge mit dem Zugführer am Zugende als Zugfahrt in den Bf ANN Gbf zurück (kein Lokwechsel!).<<
In der Simulation stelle ich dafür die entsprechenden Fahr(nicht Rangier)straßen ein (die Hauptsignale stellen sich in (Langsamfahr-)Stellung) und lotse so, beispielsweise den D 1843 von ANN Gleis 1 nach ANN Gleis 9, damit dieser seine Fahrt nach Norden weiter fortsetzen kann.
Wie habe ich mir das denn in der Wirklichkeit vorzustellen? Da der "Zugführer am Zugende" bleibt (also in der Lokomotive), kann er ja nicht unbedingt sehen, daß die Ausfahrt für seinen Zug gezogen wurde (Nebel, etc.). Muß ein -an der Zugspitze befindlicher- Zugbegleiter die Signale dem Zugführer melden, oder steht letzterer in Sprech- oder Zugbahnfunkverbindung mit dem Fdl. NN??? Wenn ja, wie sieht so eine Meldung aus? ("Hier Fdl Nn an 1843; Sie erhalten Ausfahrt am Asig U1 und Durchfahrt am Zsig S11 und drücken Ihren Zug nach Gleis 9." oder wie?)
Als im vergangenen Herbst die Müllerzüge nach Neustadt Pbf fuhren, konnte ich beobachten, daß der Zugführer auf dem Führerstand beim Zurückdrücken in den Gbf ein Funkgerät in der Hand hielt. War das also Gang und Gebe, oder zu dieser Zeit einfach technisch erforderlich, da fahrplanmäßig kein Zurückdrücken in Neustadt mehr vorgesehen ist?
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