Stellwerk für Anfänger

  • Bernie March 15, 2026 at 4:49 PM

    Approved the thread.
  • Die Stellwerke "Testling", "Lerna" (für ÖBB EBO1) und "Übikon" (für SBB ILTIS) sind frei verfügbar. Damit kann man zumindest schon die Grundbedienungen erlernen.

    Bei ESTWsim gibt es glaube ich keine "einfachen" Stellwerke. Ich persönlich finde mich zum einen natürlich auf den ÖBB-Stellwerken leichter zurecht als auf den anderen (berufsbedingt :)), zum anderen natürlich auf Stellwerken, deren Umgebung ich kenne (hier beispielsweise Allgäu, da ich am Bodensee daheim bin).

    Es gibt für jedes Stellwerk eine Demoversion, da ist man auf 60 Befehle beschränkt. Allerdings kannst du da schon reinschnuppern.

    Außerdem kannst du auf der Homepage von jedem Stellwerk die Lupen und Berüs sehen. Da kommt es auch darauf an, was du für eine Ausrüstung mit Bildschirmen hast, respektive deren Größe. Mit nur einem Monitor wird es schwierig, außer es ist irgendein Mega-Monstrum. Ich spiele hier gerade mit einem Laptop und zwei portablen Monitoren (17" und 2x15"), das reicht so gerade für 3 Lupen der EBO (Berüs haht das ÖBB-Werkl nicht), die RZÜ und den Bildfahrplan von Bernie. Leider habe ich nicht mehr Platz, noch ein 15" Monitor zB für Janniks Leibit-Tool würde ich mir wünschen....

    Viel Spaß beim Ausprobieren!

    Manfred

    Fdl im Original der ESTWsim BFZ Bregenz

  • Ich kann nur für deutsche ESTW sprechen und finde Schlüchtern vergleichsweise simpel oder kleinere ESTW wie Heigenbrücken oder Lohr.

    Vom Taktfahrplan und wiederkehrenden Abläufen finde ich zum Disponieren auch Buchholz super, obwohl es da mit der dreigleisigen Strecke schon gut rundgehen kann.

    Letztlich ist es immer persönliches Empfinden. Jeder kommt mit der "Belastung" vieler Zugfahrten mehr oder weniger gut zurecht. Die Empfehlung der Demoversionen (mit bekannten Einschränkungen wie 1-Monitor-Betrieb) kann ich nur unterstützen.

    Viele Grüße
    BenjaminR

    :hp00:

  • Ich kann nur für deutsche ESTW sprechen und finde Schlüchtern vergleichsweise simpel oder kleinere ESTW wie Heigenbrücken oder Lohr.

    Vom Taktfahrplan und wiederkehrenden Abläufen finde ich zum Disponieren auch Buchholz super, obwohl es da mit der dreigleisigen Strecke schon gut rundgehen kann.

    Letztlich ist es immer persönliches Empfinden. Jeder kommt mit der "Belastung" vieler Zugfahrten mehr oder weniger gut zurecht. Die Empfehlung der Demoversionen (mit bekannten Einschränkungen wie 1-Monitor-Betrieb) kann ich nur unterstützen.

    Heigenbrücken finde ich persönlich eigentlich nicht so einfach. So unterscheiden sich die Meinungen.....

    In Heigenbrücken machen es die verschiedenen Reisendensicherer nicht so einfach, da muss man schon ziemlich aufpassen. Und natürlich bei den Schiebeloks, die vor dem Tunnel stehenbleiben und zurückfahren.....

    Manfred

    Fdl im Original der ESTWsim BFZ Bregenz

  • Es hat jedes Stellwerk so seine "Tücken", aber ich finde Heigenbrücken als Einstieg (in deutsche Stellwerke) auch ideal, da es keinen Verschub gibt und es sich mit nur einem Bildschirm doch ganz gut zwischen den 4 Lupen hin und her schalten lässt. Ein zweiter Bildschirm für den Streckenspiegel kann natürlich nicht schaden ;).

    In Österreich würde ich mit Badgastein beginnen, obwohl da die langen eingleisigen Abschnitte auch "nerven" können.

    Generell ist anfangs ein Start am Sonntag - und ohne Verspätungen 8o - empfehlenswert, da dann weniger Güterzüge verkehren.

    Ansonsten: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! ^^

  • An einem Sonntag beginnen ist nie schlecht..... Habe ich auch so gemacht. Samstag hat so seine Tücken mit geänderten Umläufen, Saisonzügen usw....

    Auf eingleisigen Strecken (eigentlich generell) nie ohne den genialen Bildfahrplan von Bernie, natürlich mit den zusätzlichen Funktionen um selbst im Bildfahrplan Züge disponieren zu können.

    Auf eingleisigen Strecken schalte ich gerne die Zuglenkung (Automatik Auf bzw Selbststellbetrieb Sb bei den ÖBB Stellwerken) aus, da diese gerade bei Verspätungen unter Umständen etwas stellt, was man gar nicht möchte.....

    Manfred

    Fdl im Original der ESTWsim BFZ Bregenz

  • Ja, ich hatte da glaube ich hier schon mal drüber diskutiert: Es fehlen im Produktsortiment Stellwerke, die als "2. Schritt nach Testling" gedacht sind.

    Auch daran zu sehen, dass die Stellwerke preislich alle sehr ähnlich sind, dass es nur 1 Stellwerk mit zwei BerÜ gibt (Stuttgart...) und nur 1,5* mit nur einer (Heigenbrücken). (Künftig kommt die Münchner Stammstrecke noch als eines mit 2 BerÜ dazu, aber auch nicht die erste Wahl für einen Anfang.)

    *Würzburg Rbf, ist ein Sonderspezialstellwerk, das würde ich auch nicht als ein "2.-Schritt-nach-Testling"-Stellwerk bezeichnen, eher als Bonus für Bestandskunden, was ja auch ganz nett ist.

  • Wenn du einfach nur mal sehen willst, wie eine Vollversion so aussieht, kannst du Würzburg Rbf runterladen, das ist eine Gratis-Vollversion. Dieses Stellwerk ist aber keine wirkliche Referenz für die meisten anderen Stellwerke in Hinblick auf Verkehrsaufkommen, Disposition und sonstige Aufgaben.

    Was ich wirklich easy und für den Beginn sehr als sehr geeignet sehe, ist das Stellwerk Lohr. Auch Augsburg-Hochzoll ist etwas kleiner und übersichtlicher für den Beginn, aber der Verkehr kann schon mal dicht werden. Oder, wie Benjamin ebenfalls schon erwähnt hat, Schlüchtern. Diepholz sollte sich vom Verkehrsaufkommen her für den Beginn auch eignen, dort wird aber zumindest ein wenig rangiert.

    Den Tipp mit Allgäu Süd als Anfänger halte ich für, sorry, eher weniger gut. In Immenstadt (und insbesondere dann in Kempten) muss man halt aber schon diverse Dinge beherrschen, die das Rangieren betreffen und die Funktionsweisen begreifen, wie gekuppelt wird, was der Rangiermodus ist, etc... der Vorteil ist natürlich, dass man gleich zwei Stellwerke auf einmal damit erworben hat. Aber gerade Kempten ist für den Anfang meiner Meinung nach völlig ungeeignet, besonders, wenn man den Rangierbetrieb auch wirklich wie vorgesehen machen möchte.

    Heigenbrücken würde ich zum Anfangen auch nicht empfehlen, nur weil's klein ist, ist's nicht einfach. Außer man hat echt nur sehr begrenzt Platz am Bildschirm, dann ist das ja quasi die "einzige" Möglichkeit.

    Und unbedingt Bernies genialen Bildfahrplan als Zusatzprogramm verwenden, mir ist der Einstieg damals dadurch wesentlich leichter gefallen und ich simuliere nie ein Stellwerk ohne den Bildfahrplan zu nutzen :)

  • Nicht zu vergessen:
    Augsburg-Hochzoll: 2 Berufs, 5 Lupen, viel Verkehr. 1 zweigleisige und 2 eingleisige Strecken.
    Dabei aber überschaubare Bedienungen ohne große Herausforderungen.

    Bernie

    Bildfahrplan, ESTWonline und ESTWUpdateAll
    - Entwicklung und Support -

  • Hallo zusammen,

    die Frage nach den Stellwerken für Anfänger stellt sich hier im Forum immer wieder.
    Wie wäre es, wenn die Erbauer der Stellwerkssimulationen in der Beschreibung der Produkte
    gleich einen Hinweis zur Komplexität der einzelnen Stellwerke abgeben?
    Ich bin ein großer Freund von Rangierfahrten auf den Bahnhöfen. Da habe ich
    mich im Vorfeld auch immer gefragt, ist diese Simulation oder doch die andere das richtige für mich?
    Vorschlag einige Rubriken bilden (Rangierdienst, Anfänger - Fortgeschrittener, Streckenstellwerk,
    Lokwechseltätigkeit etc) und mit einer Schulnote bewerten.
    So können Kunden schon auf einem Blick sehen, ob die dargestellte Version ihren Ansprüchen gerecht wird.

    Liebe Grüße aus Dortmund

    Der ZUB-Fahrer

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!