München Hbf oder München Ost

  • Sehr schön wäre eine Simulation vom Hbf München, da es sich ja um einen Sackbahnhof handelt mit vielen Rangierfahrten und Zugfahrten, mit ICE-Bereitstellungen, ein BW und ein Rangierbf für die Abstellung von Reisezugwägen, 3 Strecken mit zweigleisigen Ausbau (über München-Süd, München-Pasing oder München Kanal).
    Das Stw umfasst 4 Stellwerksbereiche
    wenn das realisierbar wäre, das wär echt super!
    oder nicht so ganz umfangreich wäre München-Ost
    mit 4 Gleisen für die S-Bahn München, den Stammstreckentunnelabschnitt von München Ost bis Isartor (ab vrsl. 2004 mit LZB), desweitern von München Ost angesteuert die Strecken vom S-Bahn BW Steinhausen, von Leuchtenbergring die S8, von Berg am Laim S5 und S6, von Giesing S7 und S2.
    Mit S-Bahn Wendeanlage für die S4 und S1, im Fernverkehrbereich RE-Züge nach Mühldorf, Rosenheim in anderer Richtung über München-Süd zum Hbf und die Abstellung der Hotelzüge nach Bremen und Hamburg und die Abstellung der Autoreisezüge

    Wenn sich mehr dafür interessieren und der Vorschlag realisierbar wäre echt SUUPER :]

  • H@llo

    ich wäre für Stuttgart Hbf. Ein großer Sackbahnhof mit viel Rangiertätigkeit, Lokwechsel und S-Bahn Verkehr. Die Fdl in Stuttgart müssen, nicht wie in München die Züge aus verschiedenen Richtungen selbst sortieren (München bekommt einen großen Teil von Pasing vorsortiert).

    Viele Grüße

    Ingo

    Fdl Bad Friedrichshall Hbf

  • Quote

    Original von Gast
    ...oder nicht so ganz umfangreich wäre München-Ost
    mit 4 Gleisen für die S-Bahn München, den Stammstreckentunnelabschnitt von München Ost bis Isartor (ab vrsl. 2004 mit LZB), desweitern von München Ost angesteuert die Strecken vom...

    Bitte? Nicht umfangreich? Das lass mal nicht die Fdl hören, die dort oben ihren Dienst tun. Außerdem hast du vergessen, dass auch der Bft Giesing vom Ostbf bedient wird.

    Gruß S-Bahner

  • Hi zus@mmen,
    ich habe vor längerer Zeit bereits das Thema München Ostbahnhof mit Tom Bauer diskutiert. Auslöser war seinerzeit, dass ich 1 - 2 Mal im Jahr den Ostbahnhof mit dem Autoreisezug anfahre und von der betrieblichen Konstellation ( Fernbahn, S- Bahn mit Stammstrecke, Fernstellung weiterer Betriebsstellen ) sehr angetan war. Thomas hat mich allerdings überzeugen können, dass der westliche Münchener Bereich mit Pasing, Abstellanlage mit Zuführung aller in Mü Hbf beginnenden Züge, Güterbf mit Teilen des ehemaligen Rbf Laim, S- Bahn westlich bis Geltendorf / Tutzing / Herrsching sowie die Strecke Ri Augsburg bis Nannhofen doch erheblich mehr "Kick" bringt als der Osten. Es ist dort fast alles vorhanden, was man sich als Betriebseisenbahner übehaupt vorstellen kann. Das Arbeitsaufkommen von Mü Ost in allen Ehren - aber ich denke, dass er zweifellos Recht hat. Ihr könnt aber daran erkennen, dass sich unser Programmentwickler auch so seine Gedanken macht.
    Schönen Tag noch!! :)) :))

  • Die Idee von Tom Bauer klingt wirklich nicht schlecht,
    nur: wenn ich mir den Stellbereich dieses ESTW "Pasing" (oder so ähnlich) bildlich vorstelle ...

    ... denkt bitte an den "ein-Mann-Betrieb" der Simus;
    es soll uns ja nicht bereits nach einer halben Stunde der Schweiß auf der Stirn stehen!

    Gruß
    Michael ;)

  • H@llo Mich@el und @lle zus@mmen,
    natürlich hast du Recht, wenn du zu bedenken gibst, dass ( zumindest ein Teil ) der ESTW-Sim - Anwender eigentlich Eisenbahnamateure sind - und nicht Profis wie wir. Aber zu deiner Beruhigung sei gesagt, dass z. Zt. eine Schnittstelle in Vorbereitung ist, die den Betrieb des ESTW im Netzwerk ermöglicht. So wird es künftig
    ( wenn es denn wirklich klappt... ) möglich sein, dass 2 - 3 Fdl parallel im Netz arbeiten ( mit gegenseitiger Erlaubnisabhängigkeit für eingleisige Strecken, Zugmeldeverfahren usw ). Ich jedenfalls bin gespannt, was demnächst alles noch auf uns zukommen wird; aber sei sicher, dass sich der Stress in Grenzen halten wird.
    Nächtliche Grüße an @lle aus den finsteren Niederungen des Ruhrpotts
    Jürgen - Stellworker -

  • Hallo zusammen !

    Hab' in meinen Unterlagen gekramt und zu "München-Pasing" Gleispläne, Filmauschnitte u. dgl. gefunden und kann daher Tom Bauer in seiner diesbezüglichen Projektidee nur bestärken ;)

    Richtig interessant wird es aber nur, sofern die (Güter-, Fern- und S-Bahn-) Zulaufstrecken sowie der o.g. Betriebs- /Abstellbf. Pasing und ggf. Laim Rbf ebenfalls verwirklicht werden. Da ein Fdl. dies unmöglich alleine "packt", müsste zunächst die Netzwerkversion soweit entwickelt und getestet sein ...

    Die Simu "Fehmann" dürfte im "Solobetrieb" allerdings durchaus zu bewerkstelligen sein. Warum hier eine Netzwerkversion ausgetüftelt wird (und sich die Programmauslieferung dadurch leider verzögert), ist mir nicht ganz klar ?(

    ... und ich hab' mich schon so auf ein "dickes Osterei" gefreut ;)

    Gruß
    Michael

  • Quote

    Original von Schwarzwaelder
    ...Da ein Fdl. dies unmöglich alleine "packt"...

    Wieso denn nicht? In Echt macht's doch auch einer alleine...

    S-Bahner

  • Quote

    Original von Schwarzwaelder
    ... Warum hier eine Netzwerkversion ausgetüftelt wird (und sich die Programmauslieferung dadurch leider verzögert), ist mir nicht ganz klar ?(

    Gruß
    Michael

    Vielleicht, weil man etwas neues erst einmal bei einem "kleineren" Projekt testet und einführt, bevor es zu kompliziert wird?

    özF Schremser
    (alias Frank, jetzt neu auch auf dem ESTWsim Hamburg Hbf tätig)  

  • Quote

    Original von Schwarzwaelder
    [...]
    Die Simu "Fehmann" dürfte im "Solobetrieb" allerdings durchaus zu bewerkstelligen sein. Warum hier eine Netzwerkversion ausgetüftelt wird (und sich die Programmauslieferung dadurch leider verzögert), ist mir nicht ganz klar ?(
    [...]

    Wir denken schon, dass die Simulation Fehmarn zumindest in der Hauptverkehrszeit für einen Fdl zu viel wird:

    Zum einen handelt es sich bei dem Stellbereich überwiegend um eine eingleisige Strecke, wodurch viele Zugkreuzungen erforderlich werden. Dabei muss bedacht werden, das viele Überholungs-/Kreuzungsgleise reichlich kurz sind und somit auch mit der Zuglänge disponiert werden muss.

    Der nächste grosse Schwerpunkt ist der Fährbahnhof selber. Da es sich hierbei um einen Kopfbahnhof handelt, fällt naturgemäß viel Rangierbetrieb an (Lokwechsel - Trennen und Zusammensetzen der Züge aufgrund der Länge der Schiffsgleise - Rangierfahrten vom/zum Schiff).

    Ausserdem müssen Rangieraufgaben auf der Strecke erfüllt werden.

    Wenn dann noch Verspätungen und/oder Störungen dazu kommen ist ein Fdl allein mit Sicherheit Überfordert.

    Gruss

    ESTWsim

  • Und hier kommen wir dann auf einen Punkt, der mich an allen bisher ausgelieferten Simus von Tom Bauer stört: Eine Rangierfahrt wird normalerweise vom Rangierleiter beim Fdl angefordert. Um das Ankoppeln und Abkoppeln muß unser Kollege "in Natura" sich überhaupt nicht kümmern. Dann hat er auch genug Zeit sich auf seine eigentlichen Aufgaben zu konzentrieren. Daß sich das geschilderte Problem bei den DOS-Versionen bis Fischbach nicht anders lösen läßt ist klar, bei der Windows-Version hätte ich hier aber schon wesentlich mehr Realtitätsnähe erwartet, was mich nach Download der Demoversion auch bisher vom Kauf von Lindau abgehalten hat. Wenn ich nun lese, daß dieser Rangierquark bei Fehmarn weitergeht, tut es mir sehr leid, aber dann war wohl Fischbach das letzte Programm, das ich von Tom Bauer gekauft habe. :evil:

  • Quote

    Original von Tyrrell
    Eine Rangierfahrt wird normalerweise vom Rangierleiter beim Fdl angefordert. Um das Ankoppeln und Abkoppeln muß unser Kollege "in Natura" sich überhaupt nicht kümmern.

    Naja, mich persönlich stört das ganze eigentlich nicht besonders. Diese paar Befehle sind ja schnell abgesetzt. Ich stelle mir einfach vor, der Rangierleiter hätte angerufen :]
    Wie stellst du dir denn das die Sache mit dem Rangierleiter vor? Einen Teil-Ansatz hat ja Lindau schon, die Loks / Rabt vom BW, Gleis 9 und Gleis 89 werden ja schon per Anruf angefordert. Nur, wie willst du denn das Handhaben bei Verspätungen? Schliesslich kann der Rangierer die Lok schlecht abkoppeln im Gleis, wenn der Zug noch nicht da ist ;) .

    Gruss Hanspeter

  • Quote

    Original von Tyrrell
    Und hier kommen wir dann auf einen Punkt, der mich an allen bisher ausgelieferten Simus von Tom Bauer stört: Eine Rangierfahrt wird normalerweise vom Rangierleiter beim Fdl angefordert. Um das Ankoppeln und Abkoppeln muß unser Kollege "in Natura" sich überhaupt nicht kümmern. Dann hat er auch genug Zeit sich auf seine eigentlichen Aufgaben zu konzentrieren. [...]

    Das Rangieren ist auch in der Realität ein sehr aufwendiges Geschäft für den Fdl. Auch wenn es Rangierpläne gibt, so wird nie streng nach "Fahrplan" rangiert. Und diese Dynamik macht die Automatisierung sehr Schwierig.

    In der Realität wird z.B. vor jeder Rangierfahrt der Weg, das Ziel und der Zweck (und teilweise auch die Länge der Rangierfahrt) zwischen Fdl und Rangierleiter vereinbart. Dies ist wegen dem fehlenden Gegenpart Rangierleiter nicht möglich.

    Beispiele:

    1. Der Rangierleiter fordert beim Fdl (Lindau) eine Rangierfahrt von Gl. 15 nach Gl. 1 an. Wegen Besetzung/Störung der Weiche 8 entscheidet sich der Fdl aber für den Weg Gl. 15 --> Gl. 7 (Wende) --> Gl. 11 (Wende) --> Gl. 1

    2. Der Zug mit Kurswagen ist verspätet. Der (echte) Rangierleiter fragt beim Fdl über Funk nach dem Verbleib des Zuges --> in der Simulation bestimmt der Fdl den Zeitpunkt der Rangierfahrt.

    3. Der Zug mit Kurswagen fährt aus betrieblichen Gründen in ein anderes Gleis als im Fahrplan vorgegeben --> der Fdl ändert das Ziel der Rangierfahrt

    4. Ausserplanmässiger Lokwechsel (Triebfahrzeugschaden)

    Die Liste liesse sich beliebig fortsetzen. Wenn Du mal die Gelegenheit hast, ein echtes Stellwerk zu besuchen, dann achte mal auf den Rangierfunk zwischen Fdl und Rangierleiter - dagegen finde ich die Einmann-Lösung noch gemütlich.

    Mal ein kleines Beispiel einer anderen Simulation einer grossen Software-Schmiede: Die ATC (AirTrafficControl (Flugfunk)) des Microsoft Flugsimulator. Auch hier sind die Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Flugsicherung und Flugzeugführer sehr beschränkt. Auf eine Frage der Flugsicherung werden dem Simmer in einem Fenster mehrere Antworten zur Auswahl über Ziffern vorgegeben. Fragen oder Wünsche sind nicht möglich. Und wenn man die Anweisungen nicht hundertprozentig befolgt, stellt die Flugsicherung einfach den Dienst ein.

    Immer! wenn ein Bereich simuliert werden soll, in dem in der Realität zwei oder mehr Menschen Absprachen stattfinden, muss man in der Simulation Abstriche machen - denn soetwas komplexes wie der Mensch lässt sich nicht befriedigend simulieren.

    Aber die Lokführer in Lindau sind ja durchaus lernfähig ;) - Sie melden sich mitlerweile ja schon selbstständig beim Fdl, wenn sie ihre Lok aufgerüstet haben und bereit für die Rangierfahrt sind. Auch in Zukunft wird es bestimmt die eine oder andere Verfeinerung des Rangiergeschäftes geben.

    Gruss

    ESTWsim

  • Hallo,

    jeder, der mal in einem Stw gearbeitet hat, weiss, dass der Fdl sehrwohl beim Rangieren einiges außerhalb des Stelltisches zu tun hat.

    Die Tf´s wissen wegen fehlender Angaben oder der Seltenheit der Aufgaben (es gibt ha X-Wochenpläne, der Tf wird die gleiche Schicht erst in einiger Zeit wieder fahren), meisst nicht genau Bescheid, wo der Park abgestellt wird, oder wie viele Wagen beigestellt werden.

    Sicher, der Rangierer weiss das meist messer.

    Ich habe vor einigen Jahren an der Entwicklung der Sim. Köln Hbf mitgewirkt (Betatest, Fahrplanerstellung). Es lässt sich EDV-technisch alles andere als leicht umsetzen, den Rangierbetrieb mehr oder weniger automatisch ablaufen zu lassen.

    Bei Köln Hbf lief das Programm intern nach dem Prinzip "Zug sucht sich Fahrweg und fährt bis zum nächsten roten Signal". Aus diesem Grund wurde bei Köln Hbf 1.0 und 2.0 nie richtig rangiert.

    ESTW-SIM hat schonmal den großen Vorteil, dass die Rabt merkt, dass die Fahrrichtung geändert werden muss. Und wenn ich mir Frankfurt-Süd anschaue und das mit Lindau vergleiche, dann ist das Rangierprinzip sehr zum Positiven entwickelt worden!

    Hier gehen sicherlich die Meinungen auseinander. Aber wenn ich nur dasitze und aufpasse, dass SB und ZL richtig arbeiten, vielleicht hier mal SB rausnehmen, dort mal kurz einen Fahrweg von Hand einstellen, wird sehr schnell eintönig.

    Und mit dem Versetzen in den Rangiermodus und den Zugmodus ist ja alles erledigt. Solche Aufgaben halten den SIM-Fdl auch davon ab, im Netz zu surfen, weil grad nix zu tun it :)

    Tobias

    Viele Grüße

    Tobias

    _______________________
    »Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht.«
    Konrad Adenauer

  • Hi leute,
    ja ich habe es endlich geschafft. aber jetzt nur mal so zum Stellwerk. das wäre ne echt super Idee. Aber wenn das nicht geht könnte man ja das ESTW Memmingen immenstadt/Kempten nehmen. Bei ESTW memmingen sind die Strecken runter bis kempten drin und in Richtung buchloe vielleicht soger bis türkeim.und bis Kisslegg, da wäre ein sehr guter anschluss an das ESTW lindau. aber ich denke alleine kann man das nicht machen in München, weil ja schon der Fahrdienstleiter vom Holzkircherner und Östliche Haupthalle, glaub ich schon genug zu tun hat , und wenn da noch der westteil und der Starnberger dazu kommen, wird es woll auch noch schwieriger die züge von Pasing anzunehmen :rolleyes:
    218ner

    Martin :D

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